{E041} Mehr ‚YEAH‘ im eigenen Branding

{E041} Mehr ‚YEAH‘ im eigenen Branding

Dein Branding, Dein Business, Deine Regeln. Du hast oder wirst Dein Branding nicht nur für Deine Kunden kreiert. In erster Linie muss es Dir selbst gefallen. Es darf Dir so total gut gefallen, dass Du absolut schock verliebt bist. Dein Angebot darf Dir so gut gefallen, dass Du es am liebsten selbst kaufen würdest. Denn nur dann strahlst Du es auch aus. 

Um mehr ‚Yeah’ ins eigene Branding zu bringen, darfst Du Dich erstmal mit Dir selbst auseinandersetzen.

 

Tipp Nr. 1 – Nicht nur für Deine Lieblingskunden

Du bist der Mensch, der hinter Deinem Business steht. Nicht Deine Kunden. Wer beschäftigt sich denn am allermeisten mit Deinem Branding? Wer arbeitet am allermeisten mit Deinen Angeboten? Du – also muss es Dir selbst gefallen.

Tipp Nr. 2 – Lerne Dich zuerst selbst kennen

Was passt zu Dir? Wer bist Du überhaupt? Wie möchtest Du, dass andere Dich wahrnehmen?

Du bist der Schöpfer von Dir, Deinem Branding und Deinem Business.

Tipp Nr. 3 – Setze Dich mit Deinen Werten auseinander

Welche Werte sind Dir wichtig? Wenn Du Deine eigenen Werte kennst, schaffst Du Dir eine solide Basis für Dich und Dein Business.

Tipp Nr. 4 – Was macht Dich als Mensch und Unternehmerin aus?

Die Welt braucht Dich so wie Du bist. Aber weiß die Welt das auch? Zeig Dich und Deine Einzigartigkeit. Was macht Dich einzigartig?

Tipp Nr. 5 – Wie viel Privat ist okay?

Dein Business, Deine Regeln. Du entscheidest, was Du zeigst und was nicht. Es liegt ganz alleine in Deiner Hand, was Du von Dir preisgibst und was nicht.

Tipp Nr. 6 – Was magst du? Was nicht?

Positioniere Dich. Zeig Deine Ecken und Kanten.

Tipp Nr. 7 – Deine Visionen und Ziele für Dein Business?

Mark Twain hat es sehr gut auf den Punkt gebracht: „Wer nicht weiß, wo er hin will, darf sich nicht wundern, wenn er woanders ankommt.“

Mach Dir klar, wo Deine Reise hingehen soll. Welches Ziel verfolgst Du mit Deinem Business?

Ich bin davon überzeugt, wenn Du diese Tipps beherzigst, wirst Du mehr ‚Hell YEAH‘ in Deinem eigenen Branding kreieren.

Viel Spaß bei der Umsetzung. 

Alle Liebe,
Deine Marischa

 

{E040} Die 7 goldenen Tipps zur Flyer-Gestaltung

{E040} Die 7 goldenen Tipps zur Flyer-Gestaltung

In Zeiten von Canva und Co ist es auch für Nicht-Designer immer einfacher Flyer und Printsachen selbst zu gestalten. Vermeintlich! Zumindest, was die Technik angeht. Jedoch gibt es auch hier wichtige Details, die es zu beachten gilt.

Heute spreche ich über den Aufbau von Flyern. Denn irgendwann wird es auch wieder Zeiten geben, in denen man diese tolle Wurfsendungen auf Veranstaltungen, Messen und Workshops verteilen kann.

Daher gut aufgepasst.

 

Tipp 1 | Übersichtlichkeit

Die Aufmerksamkeitsspanne der Kunden ist kurz. Die Inhalte, die zum Betrachter transportiert werden sollen, müssen also auf die kleinstmögliche Einheit reduziert werden. Dadurch werden einerseits die wichtigsten Informationen vermittelt, andererseits aber auch eine Übersichtlichkeit möglich. So schaffst Du es den Blick des Betrachters zu halten und auf die wichtigsten Bereiche des Flyers zu lenken.

Tipp 2 | Call to Action

Der Leser hat alle nötigen Informationen gelesen und soll nun

handeln. Wir müssen also einen „Call to Action“, also eine Handlungsaufforderung einarbeiten. Da reicht schon ein Schriftzug der klar sagt: „Jetzt kaufen“ oder „Anrufen!“. Kurz und knackig. Dabei darf die Sprache nicht zu passiv, sondern im Gegenteil, sollte sie eher aktiv sein. Der Kunde soll nach den Informationen an die Hand genommen werden für das große Ziel, wie etwa dem direkten Kontakt oder dem Kauf des Produktes oder der Dienstleistung.

Tipp 3 | Positionen

Bei aller Übersichtlichkeit und dem Aufruf zur Handlung ist es sehr wichtig, diese Elemente gut zu platzieren. Der „Call to Action“-Bereich etwa gehört an den Anfang oder ans Ende der Werbebotschaft. Dabei konzentrieren sich diese Botschaften auf die relevanten Kernaussagen. Überschriften spielen hier also eine große Rolle, die prominent an oberster Stelle stehen sollten und neugierig auf die weiteren Inhalte machen, die darunter mit Unterüberschriften geführt sind.

Tipp 4 | Text

Auf den Text konzentrieren wir uns gleich doppelt. Was bringen all die guten Informationen, wenn diese nicht lesbar sind? So sollte der Text eine ausreichende Größe haben, um leicht gelesen zu werden (auch wenn die Lesebrille einmal nicht greifbar ist).

Tipp 5 | Rechtschreibung

Einmal gedruckt, lassen sich Fehler nicht ausgleichen. Gegenlesen, gegenlesen und noch einmal gegenlesen (lassen) ist hier die

Voraussetzung zur Qualitätskontrolle. Hier gilt das 8-Augen-Prinzip, weshalb gerne auch die ganze Familie oder Kollegen mit eingebunden werden dürfen. Ein falsch geschriebenes Wort oder ein Zahlendreher in der Telefonnummer können nicht nur ärgerlich sein, sondern den ganzen Flyer wertlos werden lassen.

Tipp 6 | Aus Sicht des Kunden

Kenne Deine Kunden! Die Ansprache und das Layout des Flyers müssen den Ton und den Geschmack der Kunden treffen und nicht zwingend dem eigenen folgen. Der Wurm muss dem Fisch schmecken, nicht dem Angler. Sollen etwa Sportfans angesprochen werden, so muss die Bildsprache klar auf die Energie und das typische Gefühl des Sportevents abzielen.

Tipp 7 | Individualität

Um sich aus der Masse der Flyer abzusetzen, ist es wichtig, etwas anders zu sein als all die Mitbewerber. So könntest Du ein ungewohntes Format benutzen, wie etwa runde Flyer. Oder die Gestaltung etwas farbenfroher umsetzen. Gesammelte Testimonials, also Kundenmeinungen, können schnell Vertrauen schaffen. Oder besonders präsentierte „Specials“ – zusammen mit einer Kundenkarte – für eine gute Bindung an das Unternehmen sorgen.

Alle Liebe,
Deine Marischa

 

{E039} Worauf Du achten solltest, wenn Du Dein Design selbst gestaltest

{E039} Worauf Du achten solltest, wenn Du Dein Design selbst gestaltest

Grundvoraussetzung zur Erarbeitung eines eigenen Brand-Designs ist selbstverständlich ein gewisses Gespür für Farben und Formen.

Blick für Ästhetik, Harmonie und Balance

Gutes Design braucht Zeit und diese Zeit solltest Du in Anspruch nehmen. Ich habe für die Erarbeitung meiner Brand damals 6 Monate investiert, bis mein Name, Farben, Schriften, Bildsprache, Angebote, Website und Flyer standen.

Schnell dahin gepfuscht Grafik kann Deine Außenwirkung negativ beeinflussen. Bedenke, es geht hier um Dein Brand-Design und nicht eine kurzfristige Werbekampagne, deren Stil sich nach ein paar Wochen wieder ändert. Und es gibt keine zweite Chance für den ersten Eindruck. Never!

Du solltest unbedingt Grundkenntnisse in einem Grafikprogramm haben. Halbgaren Kompromisslösungen. Such Dir also ein Programm, mit dem Du super klarkommst und dass Du intuitiv bedienen kannst. Beispiele wären Canva, das wirklich intuitiv und sehr einfach zu bedienen ist oder die Profi Programme der Adobe Creative Cloud, mit denen ich arbeite.

 

Bleibe deinem Brand-Design treu

Ein einheitliches Brand-Design, in der Fachsprache sprechen wir von Corporate Design hilft Dir nicht nur dabei ein professionelles Erscheinungsbild zu haben, sondern es macht Dir auch das Leben leichter.

Die Entwicklung eines Brand-Designs, also eines Corporate Designs, hilft Dir dabei, nicht immer wieder vor neuen Gestaltungsfragen zu stehen. Es ist quasi Dein Leitfaden für die optische Erscheinung Deiner Marke.

Und damit sich Menschen Deine Marke einprägen, ist es natürlich ungemein wichtig, dass Du Deinem Look and Feel treu bleibst.

Vielleicht hast Du schon ein Branding für Deine Marke entwickelt und hast von Deinem Designer eine kleine Zusammenfassung über Farben und Schriften bekommen?

Meine Kunden bekommen von mir bei der Entwicklung ihres Brand-Designs immer einen Corporate Design Manual am Ende des Projekts. Das ist ein Styleguide, in dem alles festgehalten wird. Zum Beispiel die Verwendung des Logos, die Schriftarten und wo man sie downloaden kann, die Farbwerte mit exakten Farbcodes, aber auch die Bildsprache und je nachdem, was ein Kunde noch bei mir beauftragt, wie z.B. Visitenkarte und Briefbogen, Image-Flyer oder Roll-Ups, um nur ein paar wenige Beispiele zu nennen.

Also, stelle unbedingt sicher, dass Du die Farben, Formen und Schriften korrekt einhältst.

KISS

KISS bedeutet in Marketing Keep It Short and Simple. Und genau das trifft auch auf ein Branding zu. Auch hier ist oft weniger mehr. Mache lieber weniger und das dafür professionell. Den Tipp kannst Du gerne auf Dein komplettes Marketing beziehen.

Nun sind wir aber beim Thema Brand-Design. Also überlade Deine Grafiken nicht. Nutze nur die nötigsten Elemente.

Ich selber mache es beim Gestalten immer so, dass ich erstmal alles raushaue und dann anfange zu reduzieren. Irgendwann bist Du an dem Punkt, dass Du merkst „Ok, dieses eine Element war jetzt zu viel.“

Wenn Du Dein Design professionell wirken lassen willst, kannst Du den sogenannten Weißraum für Dich nutzen. Der Weißraum ist die freie Fläche, die nicht durch Text oder Grafiken bedeckt ist. Dieser Weißraum schafft einen Spannungseffekt und lenkt automatisch den Blick auf das andere Element.

Gliedere Dein Design

Mache es dem Betrachter so einfach wie möglich das Design schnell zu erfassen. Und hier ist es extrem wichtig, das Design in Hierarchie und Gliederung aufzuteilen.

Ich selbst achte immer darauf, dass die Designs für das Auge und das Gehirn schnell erfasst und verarbeitet werden können. 

Beispiel: Wenn Du ein Poster erstellst oder einen Post mit einer wichtigen Ankündigung, dann gliedere hier zwischen Hauptüberschrift (die sogenannte Headline) und Unterüberschrift (die sogenannte Subline). Vielleicht gibt es sogar noch eine Nebeninformation. Dann kommen noch Grafiken und Bilder dazu und zack ist das Teil extrem voll. Eine Gliederung und Hierarchie sind nun von Vorteil.

Nutze nicht zu viele Schriften und nicht zu viele Schriftgrößen. Ganz ganz wichtig!

Immer wieder wollen mir Interessen erzählen, dass sie doch nur wenige Schriften benutzen. Und zack enttarne ich 5-10 unterschiedliche Schriftarten auf den Webseiten. Achtet hier unbedingt drauf! Das ist zu anstrengend für das Gehirn und zu anstrengend für den Betrachter und wirkt zudem unausgeglichen.

Form follows function

Ein bekannter Spruch in der Design-Branche. Deshalb möchte ich ihn gerne mit Dir teilen.

Form follows function. Was genau bedeutet das?

Design ist für viele eine Art Kosmetik für ihre Marke. Das ist es aber nicht. Es ist so viel mehr!!! Wenn man es richtig für sich ver- und anwendet.

Daher mache Dir unbedingt vorher klar:

  • Wen will ich mit meinem Design ansprechen? Wer ist mein Lieblingskunde?
  • Wenn das Design stellvertretend für mich als Person steht, wie sollte es mich bestmöglich repräsentieren? Und was soll es ausdrücken?
  • Welchen Zweck verfolgt es und wo soll der Fokus liegen?

Grafik und Brand-Design ist visuelle Kommunikation. Was möchtest Du Deinen Kunden und Interessenten kommunizieren?

Und am Ende sollte immer ein klarer Call-to-Action folgen.

 

Alle Liebe,
Deine Marischa

 

{Special 6} Farbpsychologie: Schwarz

{Special 6} Farbpsychologie: Schwarz

Grundvoraussetzung zur Erarbeitung eines eigenen Brand-Designs ist selbstverständlich ein gewisses Gespür für Farben und Formen. Blick für Ästhetik, Harmonie und Balance

Gutes Design braucht Zeit und diese Zeit solltest Du in Anspruch nehmen. Ich habe für die Erarbeitung meiner Brand damals 6 Monate investiert, bis mein Name, Farben, Schriften, Bildsprache, Angebote, Website und Flyer standen.

Schnell dahin gepfuscht Grafik kann Deine Außenwirkung negativ beeinflussen. Bedenke, es geht hier um Dein Brand-Design und nicht eine kurzfristige Werbekampagne, deren Stil sich nach ein paar Wochen wieder ändert. Und es gibt keine zweite Chance für den ersten Eindruck. Never!

Du solltest unbedingt Grundkenntnisse in einem Grafikprogramm haben. Halbgaren Kompromisslösungen. Such Dir also ein Programm, mit dem Du super klarkommst und dass Du intuitiv bedienen kannst. Beispiele wären Canva, das wirklich intuitiv und sehr einfach zu bedienen ist oder die Profi Programme der Adobe Creative Cloud, mit denen ich arbeite.

Bleibe deinem Brand-Design treu

Ein einheitliches Brand-Design, in der Fachsprache sprechen wir von Corporate Design hilft Dir nicht nur dabei ein professionelles Erscheinungsbild zu haben, sondern es macht Dir auch das Leben leichter.

Die Entwicklung eines Brand-Designs, also eines Corporate Designs, hilft Dir dabei, nicht immer wieder vor neuen Gestaltungsfragen zu stehen. Es ist quasi Dein Leitfaden für die optische Erscheinung Deiner Marke.

Und damit sich Menschen Deine Marke einprägen, ist es natürlich ungemein wichtig, dass Du Deinem Look and Feel treu bleibst.

Vielleicht hast Du schon ein Branding für Deine Marke entwickelt und hast von Deinem Designer eine kleine Zusammenfassung über Farben und Schriften bekommen? 

Meine Kunden bekommen von mir bei der Entwicklung ihres Brand-Designs immer einen Corporate Design Manual am Ende des Projekts. Das ist ein Styleguide, in dem alles festgehalten wird. Zum Beispiel die Verwendung des Logos, die Schriftarten und wo man sie downloaden kann, die Farbwerte mit exakten Farbcodes, aber auch die Bildsprache und je nachdem, was ein Kunde noch bei mir beauftragt, wie z.B. Visitenkarte und Briefbogen, Image-Flyer oder Roll-Ups, um nur ein paar wenige Beispiele zu nennen.

Also, stelle unbedingt sicher, dass Du die Farben, Formen und Schriften korrekt einhältst.

 

KISS

 

KISS bedeutet in Marketing Keep It Short and Simple. Und genau das trifft auch auf ein Branding zu. Auch hier ist oft weniger mehr. Mache lieber weniger und das dafür professionell. Den Tipp kannst Du gerne auf Dein komplettes Marketing beziehen.

Nun sind wir aber beim Thema Brand-Design. Also überlade Deine Grafiken nicht. Nutze nur die nötigsten Elemente.

Ich selber mache es beim Gestalten immer so, dass ich erstmal alles raushaue und dann anfange zu reduzieren. Irgendwann bist Du an dem Punkt, dass Du merkst „Ok, dieses eine Element war jetzt zu viel.“

 

Wenn Du Dein Design professionell wirken lassen willst, kannst Du den sogenannten Weißraum für Dich nutzen. Der Weißraum ist die freie Fläche, die nicht durch Text oder Grafiken bedeckt ist. Dieser Weißraum schafft einen Spannungseffekt und lenkt automatisch den Blick auf das andere Element.

 

Gliedere Dein Design

 

Mache es dem Betrachter so einfach wie möglich das Design schnell zu erfassen. Und hier ist es extrem wichtig, das Design in Hierarchie und Gliederung aufzuteilen.

Ich selbst achte immer darauf, dass die Designs für das Auge und das Gehirn schnell erfasst und verarbeitet werden können.

Beispiel: Wenn Du ein Poster erstellst oder einen Post mit einer wichtigen Ankündigung, dann gliedere hier zwischen Hauptüberschrift (die sogenannte Headline) und Unterüberschrift (die sogenannte Subline). Vielleicht gibt es sogar noch eine Nebeninformation. Dann kommen noch Grafiken und Bilder dazu und zack ist das Teil extrem voll. Eine Gliederung und Hierarchie sind nun von Vorteil.

Nutze nicht zu viele Schriften und nicht zu viele Schriftgrößen. Ganz ganz wichtig!

Immer wieder wollen mir Interessen erzählen, dass sie doch nur wenige Schriften benutzen. Und zack enttarne ich 5-10 unterschiedliche Schriftarten auf den Webseiten. Achtet hier unbedingt drauf! Das ist zu anstrengend für das Gehirn und zu anstrengend für den Betrachter und wirkt zudem unausgeglichen.

 

Form follows function

 

Ein bekannter Spruch in der Design-Branche. Deshalb möchte ich ihn gerne mit Dir teilen. Form follows function. Was genau bedeutet das?

Design ist für viele eine Art Kosmetik für ihre Marke. Das ist es aber nicht. Es ist so viel mehr!!! Wenn man es richtig für sich ver- und anwendet.

Daher mache Dir unbedingt vorher klar:

 

  • Wen will ich mit meinem Design ansprechen? Wer ist mein Lieblingskunde?
  • Wenn das Design stellvertretend für mich als Person steht, wie sollte es mich bestmöglich repräsentieren? Und was soll es ausdrücken?
  • Welchen Zweck verfolgt es und wo soll der Fokus liegen?

 

Grafik und Brand-Design ist visuelle Kommunikation. Was möchtest Du Deinen Kunden und Interessenten kommunizieren?

 

Und am Ende sollte immer ein klarer Call-to-Action folgen.

 

Alle Liebe,
Deine Marischa

 

{Special 5} Farbpsychologie: Gelb-Töne

{Special 5} Farbpsychologie: Gelb-Töne

In der subtraktiven Farbmischung ist Gelb eine der Grundfarben

Es ist außerdem die hellste der bunten Farben. Gelb wirkt strahlend und anregend und hat grundsätzlich eine fröhliche Eigenschaft. 

Durch seine strahlende und knallige Wirkung zieht Gelb Aufmerksamkeit auf sich und wird daher im Straßenverkehr und bei Warnschildern als Signalfarbe verwendet.

In Kombination mit Schwarz hat Gelb die größte Signalwirkung. Der starke Kontrast zwischen dem hellen Gelb und dem dunklen Schwarz wird gerne bei Gefahrenzeichen, zum Beispiel bei “Achtung Hochspannung” – Schildern verwendet.

Es waren aber nicht die Menschen, die sich diese Kombination haben einfallen lassen. 

In der Natur ist diese Färbung für giftige Tiere typisch, die ihren Fressfeinden so signalisieren, dass sie keine geeignete Beute sind.

Gute Beispiele sind dafür Feuersalamander und Pfeilgiftfrosch. Aber auch Bienen und Wespen tragen modisches schwarz-gelb, um Feinde abzuschrecken. Das machen sich auch ungiftige Tiere zu nutzen. So imitieren zum Beispiel Schwebfliegen die schwarz-gelbe Färbung, obwohl sie selbst gar nicht giftig sind. Dies nennt man in der Biologie Mimikry.

Ich weiß nicht, wie es Dir geht, aber ich habe bereits so manchen Menschen panisch vor einer kleinen Schwebfliege flüchten sehen, weil er oder sie dachte, es sei eine Biene.

Funktioniert also auch bei den großen Tieren.

 

Gelb hat eine große symbolische Bedeutung und viele Assoziationen sowohl positiv als auch negativ

 

In der traditionellen abendländischen Kultur ist Gelb eher negativ besetzt. So steht Gelb zusammen mit Grün für Neid und Gier. 

Im Christentum kann Gelb zwar auch für Petrus stehen, was positiv ist, jedoch genauso für Ketzerei und Judas und somit auch für Verrat. 

Im Mittelalter war es in vielen Ländern für Juden Pflicht, einen gelben Ring oder Fleck als Kennzeichnung zu tragen. Wieder aufgegriffen wurde dies dann traurigerweise 1938 für den sogenannten Judenstern. Eine vom deutschen nationalsozialistischen Regime eingeführte Zwangskennzeichnung. 

Eine negative Konnotation kann Gelb auch in China haben. Die Bezeichnung “Gelbe Musik” durch die Regierung steht für obszöne Musik und die “gelbe Literatur” bzw. der “gelbe Film” ist ein Euphemismus für Pornografie. 

Allerdings war und ist Gelb in China auch sehr positiv. Gelb hat durch seine farbliche Nähe zu Gold die Assoziation von Reichtum und Erfolg, Ruhm und Fortschritt. Früher war es einzig und allein dem Kaiser gestattet, gelbe oder goldene Kleidung zu tragen. In der chinesischen 5-Elemente-Lehre der Daoisten ist Gelb auch die Farbe der Erde und steht somit auch für Ausgeglichenheit und Wandel. 

In Thailand ist Gelb die Farbe des Königshauses. In Wappen und Flaggen wird Gelb auch als Stellvertreter für Gold eingesetzt. So zum Beispiel in der deutschen Flagge. 

Gelb hat in der modernen westlichen Welt im Gegensatz zu früher eher positive Assoziationen. Es steht für Fröhlichkeit, Frische, Lebensfreude und Wärme. Was mit Gelb assoziiert wird, hängt immer auch vom Farbton ab. 

Goldgelb ist der wärmste Gelbton. Er erinnert an die Sonne, goldgelbe Weizenfelder, Sonnenblumen und erzeugt so ein angenehmes Gefühl, erregt die Sinne und verbreitet Freude.

Trotz der behaglichen Atmosphäre, die Gelb schafft, vermittelt es im Gegensatz zu Grün kein Gefühl der Ruhe. Dafür ist die Farbe viel zu dynamisch. Sie weckt Assoziationen von Bewegung, Aktivität und Energie. 

Wer als Unternehmen Freude ausstrahlen möchte, der sollte Gelb als Unternehmensfarbe in Betracht ziehen. 

Aber Vorsicht, wie Orange kann auch Gelb unangenehm wirken. Wegen seiner Strahlkraft kann es als grell und aufdringlich empfunden werden. Der richtige Farbton will also gefunden und gekonnt eingesetzt werden.

 

An was für Unternehmen denkst Du, wenn Du an die Farbe Gelb denkst? Nikon, Ikea oder vielleicht Ferrari?

Ich denke als Erstes an die Post. Warum ist die Post gelb? Weil alle Postboten fröhlich und energiegeladen durch die Gegend flitzen?

Oder hat es etwas mit der Assoziation Gold zu tun? Letzteres ist tatsächlich schon recht nah dran.

Die Reichsfarben des Deutschen Reiches unter Kaiser Maximilian waren Schwarz und Gold. Die Thurn und Taxis orientierten sich an diesen Farben für die Uniformen ihrer Posthalter. Sie bekamen gelbe Jacken mit schwarzen Aufschlägen und waren somit deutlich als kaiserliche Kurierpost erkenntlich. Wer jetzt glaubt, die Post war seitdem durchweg Gelb, der irrt allerdings.

Im Laufe der Zeit gab es je nach Auftraggeber und Landesfarbe unterschiedlich farbige Uniformen. Die für Preußen waren zum Beispiel dunkelblau und orange. Interessanterweise waren Fuhrwerke und später auch Kraftfahrzeuge bzw. Eisenbahnwaggons meist trotzdem gelb. 

Einheitlich gelb wurde die Post in Deutschland erst wieder 1946. Beschlossen wurde dies durch den Kontrollrat der Alliierten. 

Trotzdem ist in vielen Teilen der Welt Gelb die Farbe der Post. In Europa ist die Post bis auf ganz wenige Ausnahmen entweder gelb oder rot. 

Die Postboten sind bestimmt trotzdem fröhlich. Vor allem dann, wenn Du ihnen mal ganz lieb Danke sagst.

In ein paar Tagen (vom 04.04-09.04.22) startet meine BRAND-DESIGN-Week. Möchtest Du gemeinsam mit mir Deine Brand Design gestalten? Dann mach mit!

 

Alle Liebe,
Deine Marischa

 

{Special 4} Farbpsychologie: Orange-Töne

{Special 4} Farbpsychologie: Orange-Töne

Eine wirklich leckere Farbe

 

Warum sag ich leckere Farbe? Nun, weil die Farbe Orange nicht nur als appetitanregend gilt, sondern der Name tatsächlich von der Zitrusfrucht Orange kommt.

Erst mit der Verbreitung dieser leckeren Südfrucht wurde Orange zum anerkannten Farbnamen. Vorher wurde es als Rotgelb oder Gelbrot bezeichnet. Im Altdeutschen hieß die Farbe früher “kreß”. Das rührte von der Blütenfarbe der Kapuzinerkresse her. 

 

 

In Deutschland ist Orange eine der unbeliebtesten Farben, jedoch auch weltweit ist sie wenig populär

 

In den Niederlanden wird Orange positiver gesehen, da es mit dem Königshaus und natürlich auch mit der Fußballnationalmannschaft verbunden wird. Auch in weiten Teilen Asiens hat Orange einen besseren Stand als in der westlichen Welt, was mit den dortigen Religionen und der damit verbundenen Kultur zusammenhängt. 

Sowohl im Buddhismus als auch im Hinduismus spielt Orange eine wichtige Rolle. Die Gewänder der buddhistischen Mönche sind orange und die Farbe steht für die höchste Stufe der menschlichen Erleuchtung.

 

Orange zählt zu den warmen Farben

 

Sie vermittelt je nach Farbton ein Gefühl von Wärme, Geborgenheit und Wohlbefinden. In der Psychologie gilt Orange als stimmungsaufhellend und fördernd von Kreativität und Optimismus. Orange wird außerdem oft mit Energie, Tatendrang, Dynamik, Freude und Jugendlichkeit assoziiert. 

Durch ihre enorme Leuchtkraft kann Orange aber auch schnell aufdringlich und laut wirken. Dies hat aber auch seinen Nutzen, so wird Orange als Warnfarbe im Straßenverkehr zum Beispiel bei Warnwesten und bei Gefahrengutkennzeichnungen verwendet. Kommunale Fahrzeuge wie Müllabfuhr und Schneeräumdienste nutzen auch häufig Orange.

 

Warum ist Orange aber so unbeliebt?

 

Vielleicht sind die wilden 70er mit Schuld.

Durch ihre übermäßige Verwendung in den 70er Jahren hatte die Farbe Orange auch lange Zeit einen unseriösen oder auch billigen Anklang. Es war die In-Farbe schlechthin und wurde in so gut wie allem und in den schrillsten Kombinationen verwendet.  Zudem waren die 70er das Zeitalter der Plastikmöbel. Überall Plastik, überall Orange. So kam es, dass die Leute sich einfach irgendwann satt gesehen hatten. Billig, unseriös, schrill. Geächtet verschwand das arme Orange eine Zeit lang von der Bildfläche. Auch heute noch ist etwas, was hochwertig ist, in den seltensten Fällen orange. 

 

Orange ist als Farbe für Unternehmen geeignet, die auffallen wollen, die Energie und Lebensfreude ausstrahlen möchten

 

Bekannte große Marken mit der Farbe Orange sind zum Beispiel Fanta und Nickelodeon. 

Für eine Orangenbrause wie Fanta ist Orange selbsterklärend passend. Aber auch die Vermarktung von Fanta geht mittlerweile viel in die Richtung Jugendlichkeit, Geselligkeit und Spaß, was durch die orangen Farben wunderbar übermittelt wird. Daher ist die Unternehmensfarbe nicht nur passend zur Frucht, sondern auch zur Botschaft, die sie vermitteln möchten. 

Um Spaß geht es auch bei Nickelodeon. Dabei handelt es sich um einen privaten Fernsehsender für Kinder. Lebensfreude, Energie, aber auch das poppige, aufdringliche, das Orange ausstrahlt, sprechen Kinder an. 

 

Richtig eingesetzt kann es aber eine wunderbare Farbe sein, um Aufmerksamkeit zu generieren und Spaß auszudrücken

Sie kann auch als Kontrast zu einer ruhigeren Hausfarbe verwendet werden. 

Als Farbe der Geselligkeit und Kommunikation ist sie auch gut für Unternehmen geeignet, die aus der Kommunikationsbranche kommen, vor allem, wenn sie auch gleichzeitig Freude vermitteln möchten.

Welche Unternehmen fallen Dir noch ein, die Orange in ihrem Logo haben? Findest Du, die Farbe passt zu ihnen?

 

Denk dran: Vom 04.04-09.04.22 findet meine BRAND-DESIGN-Week statt. Mache mit und lass uns gemeinsam Dein Brand Design gestalten 😉

 

Alle Liebe,
Deine Marischa