{E042} Von der frustrierten Selbstständigen hin zur erfolgreichen Praxisinhaberin! Im Interview mit Martina Tömö

{E042} Von der frustrierten Selbstständigen hin zur erfolgreichen Praxisinhaberin! Im Interview mit Martina Tömö

Vor etwas über 2 Jahren stand ihr Konto im Minus, Kunden zahlen nur nach Mahnung, ein Umzug in eine neue Stadt macht die Neukundengewinnung nicht gerade leichter. Neukunden bleiben aus. In einer Situation, in der viele das Handtuch werfen würden, traf Martina eine Entscheidung, die ihr gesamtes Leben ändern sollte… 

In diesem Podcast-Live begrüße ich Live aus der Casa el Murisco in Andalusien die wunderbare Martina Tömö. Martina ist die Frau die ganzheitlich heilsam berührt. Als Physiotherapeutin auf körperlicher Ebene. Als Heilpraktikerin für Psychotherapie auf psychischer Ebene und mit Pferden und schamanischen Techniken auf seelischer Ebene.

Mit Martina spreche ich darüber, wie sie den Shift von der frustrierten Selbstständigen hin zur erfolgreichen Praxisinhaberin geschafft, die – ACHTUNG – mit Rechnungen schreiben nicht mehr hinterherkommt. 

SHOWNOTES:

• Hier geht´s zu Martinas Website: https://martina.toemoe.com
• Martinas Spezial-Angebote:

https://martina.toemoe.com/event/heldenreise-mit-pferden-im-medizinrad/

https://martina.toemoe.com/event/heldenreise-in-andalusien-04-09-11-09-2022

Und jetzt viel Spaß beim Zuhören! 

Deine Expertin für Markenaufbau,
Marischa Braun

{E041} Mehr YEAH im eigenen Branding

{E041} Mehr YEAH im eigenen Branding

Dein Branding, Dein Business, Deine Regeln. Du hast oder wirst Dein Branding nicht nur für Deine Kunden kreiert. In erster Linie muss es Dir selbst gefallen. Es darf Dir so total gut gefallen, dass Du absolut schock verliebt bist. Dein Angebot darf Dir so gut gefallen, dass Du es am liebsten selbst kaufen würdest. Denn nur dann strahlst Du es auch aus. 

Um mehr ‚Yeah’ ins eigene Branding zu bringen, darfst Du Dich erstmal mit Dir selbst auseinandersetzen.

 

Tipp Nr. 1 – Nicht nur für Deine Lieblingskunden

Du bist der Mensch, der hinter Deinem Business steht. Nicht Deine Kunden. Wer beschäftigt sich denn am allermeisten mit Deinem Branding? Wer arbeitet am allermeisten mit Deinen Angeboten? Du – also muss es Dir selbst gefallen.

Tipp Nr. 2 – Lerne Dich zuerst selbst kennen

Was passt zu Dir? Wer bist Du überhaupt? Wie möchtest Du, dass andere Dich wahrnehmen?

Du bist der Schöpfer von Dir, Deinem Branding und Deinem Business.

Tipp Nr. 3 – Setze Dich mit Deinen Werten auseinander

Welche Werte sind Dir wichtig? Wenn Du Deine eigenen Werte kennst, schaffst Du Dir eine solide Basis für Dich und Dein Business.

Tipp Nr. 4 – Was macht Dich als Mensch und Unternehmerin aus?

Die Welt braucht Dich so wie Du bist. Aber weiß die Welt das auch? Zeig Dich und Deine Einzigartigkeit. Was macht Dich einzigartig?

Tipp Nr. 5 – Wie viel Privat ist okay?

Dein Business, Deine Regeln. Du entscheidest, was Du zeigst und was nicht. Es liegt ganz alleine in Deiner Hand, was Du von Dir preisgibst und was nicht.

Tipp Nr. 6 – Was magst du? Was nicht?

Positioniere Dich. Zeig Deine Ecken und Kanten.

Tipp Nr. 7 – Deine Visionen und Ziele für Dein Business?

Mark Twain hat es sehr gut auf den Punkt gebracht: „Wer nicht weiß, wo er hin will, darf sich nicht wundern, wenn er woanders ankommt.“

Mach Dir klar, wo Deine Reise hingehen soll. Welches Ziel verfolgst Du mit Deinem Business?

Ich bin davon überzeugt, wenn Du diese Tipps beherzigst, wirst Du mehr ‚Hell YEAH‘ in Deinem eigenen Branding kreieren.

Viel Spaß bei der Umsetzung. 

Alle Liebe,
Deine Marischa

 

{E040} Die 7 goldenen Tipps zur Flyer-Gestaltung

{E040} Die 7 goldenen Tipps zur Flyer-Gestaltung

In Zeiten von Canva und Co ist es auch für Nicht-Designer immer einfacher Flyer und Printsachen selbst zu gestalten. Vermeintlich! Zumindest, was die Technik angeht. Jedoch gibt es auch hier wichtige Details, die es zu beachten gilt.

Heute spreche ich über den Aufbau von Flyern. Denn irgendwann wird es auch wieder Zeiten geben, in denen man diese tolle Wurfsendungen auf Veranstaltungen, Messen und Workshops verteilen kann.

Daher gut aufgepasst.

 

Tipp 1 | Übersichtlichkeit

Die Aufmerksamkeitsspanne der Kunden ist kurz. Die Inhalte, die zum Betrachter transportiert werden sollen, müssen also auf die kleinstmögliche Einheit reduziert werden. Dadurch werden einerseits die wichtigsten Informationen vermittelt, andererseits aber auch eine Übersichtlichkeit möglich. So schaffst Du es den Blick des Betrachters zu halten und auf die wichtigsten Bereiche des Flyers zu lenken.

Tipp 2 | Call to Action

Der Leser hat alle nötigen Informationen gelesen und soll nun

handeln. Wir müssen also einen „Call to Action“, also eine Handlungsaufforderung einarbeiten. Da reicht schon ein Schriftzug der klar sagt: „Jetzt kaufen“ oder „Anrufen!“. Kurz und knackig. Dabei darf die Sprache nicht zu passiv, sondern im Gegenteil, sollte sie eher aktiv sein. Der Kunde soll nach den Informationen an die Hand genommen werden für das große Ziel, wie etwa dem direkten Kontakt oder dem Kauf des Produktes oder der Dienstleistung.

Tipp 3 | Positionen

Bei aller Übersichtlichkeit und dem Aufruf zur Handlung ist es sehr wichtig, diese Elemente gut zu platzieren. Der „Call to Action“-Bereich etwa gehört an den Anfang oder ans Ende der Werbebotschaft. Dabei konzentrieren sich diese Botschaften auf die relevanten Kernaussagen. Überschriften spielen hier also eine große Rolle, die prominent an oberster Stelle stehen sollten und neugierig auf die weiteren Inhalte machen, die darunter mit Unterüberschriften geführt sind.

Tipp 4 | Text

Auf den Text konzentrieren wir uns gleich doppelt. Was bringen all die guten Informationen, wenn diese nicht lesbar sind? So sollte der Text eine ausreichende Größe haben, um leicht gelesen zu werden (auch wenn die Lesebrille einmal nicht greifbar ist).

Tipp 5 | Rechtschreibung

Einmal gedruckt, lassen sich Fehler nicht ausgleichen. Gegenlesen, gegenlesen und noch einmal gegenlesen (lassen) ist hier die

Voraussetzung zur Qualitätskontrolle. Hier gilt das 8-Augen-Prinzip, weshalb gerne auch die ganze Familie oder Kollegen mit eingebunden werden dürfen. Ein falsch geschriebenes Wort oder ein Zahlendreher in der Telefonnummer können nicht nur ärgerlich sein, sondern den ganzen Flyer wertlos werden lassen.

Tipp 6 | Aus Sicht des Kunden

Kenne Deine Kunden! Die Ansprache und das Layout des Flyers müssen den Ton und den Geschmack der Kunden treffen und nicht zwingend dem eigenen folgen. Der Wurm muss dem Fisch schmecken, nicht dem Angler. Sollen etwa Sportfans angesprochen werden, so muss die Bildsprache klar auf die Energie und das typische Gefühl des Sportevents abzielen.

Tipp 7 | Individualität

Um sich aus der Masse der Flyer abzusetzen, ist es wichtig, etwas anders zu sein als all die Mitbewerber. So könntest Du ein ungewohntes Format benutzen, wie etwa runde Flyer. Oder die Gestaltung etwas farbenfroher umsetzen. Gesammelte Testimonials, also Kundenmeinungen, können schnell Vertrauen schaffen. Oder besonders präsentierte „Specials“ – zusammen mit einer Kundenkarte – für eine gute Bindung an das Unternehmen sorgen.

Alle Liebe,
Deine Marischa

 

{E039} Worauf Du achten solltest, wenn Du Dein Design selbst gestaltest

{E039} Worauf Du achten solltest, wenn Du Dein Design selbst gestaltest

Grundvoraussetzung zur Erarbeitung eines eigenen Brand-Designs ist selbstverständlich ein gewisses Gespür für Farben und Formen.

Blick für Ästhetik, Harmonie und Balance

Gutes Design braucht Zeit und diese Zeit solltest Du in Anspruch nehmen. Ich habe für die Erarbeitung meiner Brand damals 6 Monate investiert, bis mein Name, Farben, Schriften, Bildsprache, Angebote, Website und Flyer standen.

Schnell dahin gepfuscht Grafik kann Deine Außenwirkung negativ beeinflussen. Bedenke, es geht hier um Dein Brand-Design und nicht eine kurzfristige Werbekampagne, deren Stil sich nach ein paar Wochen wieder ändert. Und es gibt keine zweite Chance für den ersten Eindruck. Never!

Du solltest unbedingt Grundkenntnisse in einem Grafikprogramm haben. Halbgaren Kompromisslösungen. Such Dir also ein Programm, mit dem Du super klarkommst und dass Du intuitiv bedienen kannst. Beispiele wären Canva, das wirklich intuitiv und sehr einfach zu bedienen ist oder die Profi Programme der Adobe Creative Cloud, mit denen ich arbeite.

 

Bleibe deinem Brand-Design treu

Ein einheitliches Brand-Design, in der Fachsprache sprechen wir von Corporate Design hilft Dir nicht nur dabei ein professionelles Erscheinungsbild zu haben, sondern es macht Dir auch das Leben leichter.

Die Entwicklung eines Brand-Designs, also eines Corporate Designs, hilft Dir dabei, nicht immer wieder vor neuen Gestaltungsfragen zu stehen. Es ist quasi Dein Leitfaden für die optische Erscheinung Deiner Marke.

Und damit sich Menschen Deine Marke einprägen, ist es natürlich ungemein wichtig, dass Du Deinem Look and Feel treu bleibst.

Vielleicht hast Du schon ein Branding für Deine Marke entwickelt und hast von Deinem Designer eine kleine Zusammenfassung über Farben und Schriften bekommen?

Meine Kunden bekommen von mir bei der Entwicklung ihres Brand-Designs immer einen Corporate Design Manual am Ende des Projekts. Das ist ein Styleguide, in dem alles festgehalten wird. Zum Beispiel die Verwendung des Logos, die Schriftarten und wo man sie downloaden kann, die Farbwerte mit exakten Farbcodes, aber auch die Bildsprache und je nachdem, was ein Kunde noch bei mir beauftragt, wie z.B. Visitenkarte und Briefbogen, Image-Flyer oder Roll-Ups, um nur ein paar wenige Beispiele zu nennen.

Also, stelle unbedingt sicher, dass Du die Farben, Formen und Schriften korrekt einhältst.

KISS

KISS bedeutet in Marketing Keep It Short and Simple. Und genau das trifft auch auf ein Branding zu. Auch hier ist oft weniger mehr. Mache lieber weniger und das dafür professionell. Den Tipp kannst Du gerne auf Dein komplettes Marketing beziehen.

Nun sind wir aber beim Thema Brand-Design. Also überlade Deine Grafiken nicht. Nutze nur die nötigsten Elemente.

Ich selber mache es beim Gestalten immer so, dass ich erstmal alles raushaue und dann anfange zu reduzieren. Irgendwann bist Du an dem Punkt, dass Du merkst „Ok, dieses eine Element war jetzt zu viel.“

Wenn Du Dein Design professionell wirken lassen willst, kannst Du den sogenannten Weißraum für Dich nutzen. Der Weißraum ist die freie Fläche, die nicht durch Text oder Grafiken bedeckt ist. Dieser Weißraum schafft einen Spannungseffekt und lenkt automatisch den Blick auf das andere Element.

Gliedere Dein Design

Mache es dem Betrachter so einfach wie möglich das Design schnell zu erfassen. Und hier ist es extrem wichtig, das Design in Hierarchie und Gliederung aufzuteilen.

Ich selbst achte immer darauf, dass die Designs für das Auge und das Gehirn schnell erfasst und verarbeitet werden können. 

Beispiel: Wenn Du ein Poster erstellst oder einen Post mit einer wichtigen Ankündigung, dann gliedere hier zwischen Hauptüberschrift (die sogenannte Headline) und Unterüberschrift (die sogenannte Subline). Vielleicht gibt es sogar noch eine Nebeninformation. Dann kommen noch Grafiken und Bilder dazu und zack ist das Teil extrem voll. Eine Gliederung und Hierarchie sind nun von Vorteil.

Nutze nicht zu viele Schriften und nicht zu viele Schriftgrößen. Ganz ganz wichtig!

Immer wieder wollen mir Interessen erzählen, dass sie doch nur wenige Schriften benutzen. Und zack enttarne ich 5-10 unterschiedliche Schriftarten auf den Webseiten. Achtet hier unbedingt drauf! Das ist zu anstrengend für das Gehirn und zu anstrengend für den Betrachter und wirkt zudem unausgeglichen.

Form follows function

Ein bekannter Spruch in der Design-Branche. Deshalb möchte ich ihn gerne mit Dir teilen.

Form follows function. Was genau bedeutet das?

Design ist für viele eine Art Kosmetik für ihre Marke. Das ist es aber nicht. Es ist so viel mehr!!! Wenn man es richtig für sich ver- und anwendet.

Daher mache Dir unbedingt vorher klar:

  • Wen will ich mit meinem Design ansprechen? Wer ist mein Lieblingskunde?
  • Wenn das Design stellvertretend für mich als Person steht, wie sollte es mich bestmöglich repräsentieren? Und was soll es ausdrücken?
  • Welchen Zweck verfolgt es und wo soll der Fokus liegen?

Grafik und Brand-Design ist visuelle Kommunikation. Was möchtest Du Deinen Kunden und Interessenten kommunizieren?

Und am Ende sollte immer ein klarer Call-to-Action folgen.

 

Alle Liebe,
Deine Marischa

 

{Special 6} Farbpsychologie: Schwarz

{Special 6} Farbpsychologie: Schwarz

Ich höre sie schon unken, die Frösche im Teich des Halbwissens, dass Schwarz keine Farbe sei.

 

Dass es Leute gibt, die behaupten Schwarz sei keine Farbe, kommt durch die mehrdeutige Benutzung des Begriffes “Farbe”. 

Ist Schwarz nur ein Zustand? 
Nur das Fehlen von Licht?
Und deshalb keine Farbe? 

Naturwissenschaftler können manchmal echt grausam sein. Der kleine Pluto hat seinen Status als Planet verloren, schwarz und weiß sind keine Farben… immer dieses Mobbing. 

Nein, jetzt mal im Ernst. Natürlich kann Schwarz auch eine Farbe sein, man muss nur zwischen Farbmittel, Farbe und Farbreiz unterscheiden. 

 

 

Schwarz zählt zu den unbunten Farben

Es gibt Lichtfarben und Körperfarben. Lichtfarben sind Farben einer selbstleuchtenden Lichtquelle und Körperfarben sind das reflektierte Licht eines beleuchteten Körpers. Ein Gegenstand hat dann die Körperfarbe “schwarz”, wenn er bei Beleuchtung mit allen Frequenzen des Lichts kein oder fast kein Licht zurückwirft, es also schluckt. Schwarz hat nämlich keine eigene Wellenlänge. Als Lichtfarbe ist Schwarz das Fehlen, das Nicht-Aussenden von jeglicher Lichtfrequenz. Daher kommt es, dass manche Physiker sagen, dass Schwarz keine Farbe ist.  

 

 

Nichts desto trotz ist Schwarz natürlich trotzdem ein Sinneseindruck 

Und als Designerin und Unternehmerin sollte uns diese Erbsenzählerei nicht weiter interessieren. Für uns bleibt sie eine Farbe, die nutzbar ist, mit Emotionen, Assoziationen und vielseitigen Einsatzmöglichkeiten. 

Die Herstellung schwarzer Pigmente ist in der Malerei nachgewiesen bereits seit dem 1. Jahrhundert bekannt. Sie wurden aus Trester, aus Pflanzenrückständen vom Saftpressen gewonnen. Genutzt wurde auch Elfenbeinschwarz, also gebranntes Elfenbein. Ruß ist das wichtigste schwarze Farbpigment. 

Im Mittelalter gab es den Beruf des Schwarzfärbers. Das war eine besondere handwerkliche Kunst, bei der Stoffe schwarz gefärbt wurden. 

Hast Du schonmal etwas von der schwarzen Kunst gehört? 

Nein, nein, ich fange hier jetzt nicht mit Hexen und Zauberern und schwarzer Magie an, auch wenn viele jetzt vielleicht daran denken. 

Schwarze Kunst ist eine alte Bezeichnung für das Handwerk und die Kunst rund um Druckerzeugnisse.  

Insbesondere auf die Tätigkeiten des Druckers und Schriftsetzers findet diese Bezeichnung Anwendung. Das schwarz bezieht sich auf die Schwärze von Druckfarbe. Angehörige dieser Berufe durften sich früher auch “Schwarzkünstler” oder “Jünger der schwarzen Kunst” nennen. 

Im Gegensatz dazu war die “Weiße Kunst” ein Begriff der Papierherstellung. Heutzutage würden die meisten wohl an Fantasybücher denken. 

Es gibt wohl kaum eine Farbe, die so zwiespältig ist, wie Schwarz… selbst wenn man den Streit um die Begrifflichkeit außen vor lässt. 

 

Schwarz ist eine mit Symbolik und Assoziationen überladene Farbe

Eleganz, Bedrohung, Selbstbewusstsein, Angst

In der westlichen Welt ist Schwarz die Farbe der Trauer. Sie ist das absolute Sinnbild von Trostlosigkeit, Unglück und Depression. Sie ist die Farbe des Todes. Trauerkleidung und Trauerflor sind daher in schwarz gehalten. 

Zumindest im Westen. 

In vielen asiatischen Ländern ist weiß die Farbe der Trauer. Schwarze Tiere wie z.B. Raben oder Katzen gelten als Unglücksbringer und Todesboten. Dies kommt allerdings nicht alleine nur durch die Farbe Schwarz, sondern durch die Verteufelung von Tieren, die in heidnischen Religionen Verehrung fanden. 

Noch heute gibt es viele abergläubische Menschen, die aufgrund dieser Assoziationen des Unglücks und Bösen Angst vor Raben oder schwarzen Katzen haben. In Tierheimen werden auch schwarze Katzen seltener adoptiert. 

Grundsätzlich steht Schwarz für den Menschen für Finsternis, etwas Bedrohliches wovor man sich schützen muss, so ist der sogenannte “schwarze Mann” oder auch Boogeyman eine Schreckensgestalt für Kinder. 

Schwarze Tiere können aber auch für das Starke und Mächtige stehen. So waren schwarze Panther und schwarze Pferde früher durchaus Herrschersymbole. Stark und gefährlich. So steht Schwarz neben Bedrohung und Angst auch für Macht. Das Geheimnisvolle und mystische wird ebenfalls mit Schwarz verbunden.

Durch die bisherigen Assoziationen könnte man meinen nur Bestattungsunternehmen oder Geschäfte der “schwarzen Szene” könnten die Farbe für sich nutzen. Aber dem ist natürlich nicht so. Trotz aller düsteren Emotionen und Assoziationen, hat Schwarz auch noch viele andere zu bieten. 

 

Wie bereits gesagt, ist Schwarz sehr gegensätzlich

Würde, Vornehmheit, Eleganz. Auch dies sind Dinge für die Schwarz steht. Es ist eine Prestige und Modefarbe, passend für jeden Anlass. Das von Coco Chanel geprägte “kleine Schwarze” ist wohl etwas, was niemals aus der Mode kommen wird. Ein schwarzer Anzug wirkt elegant und männlich gleichermaßen.    

 

 

Wer sein Branding aufwerten will, der gestaltet es in Schwarz 

Besonders in Kombination mit hochwertigen Farbe wie schwarz und silber, wirkt es gleich exklusiver. 

Daher wird Schwarz gerne von Unternehmen der Mode- oder Luxusbranche genutzt. 

Andere Assoziationen sind Stärke und Macht, aber auch Sachlichkeit und Modernität sowie Individualität. 

Schwarz ist unglaublich vielseitig und mit allen anderen Farben kombinierbar. Dadurch entstehen wieder ganz neue Assoziationen, von edel bis sportlich. Wem Schwarz alleine für sein Unternehmen zu stark ist oder wer einfach nur wegen der guten Kombinierbarkeit darüber nachdenkt, schwarz als Zweitfarbe zu verwenden, der sollte folgendes beachten: Schwarz beeinflusst grundsätzlich die Wahrnehmung anderer Farben. 

Sie macht die meisten Farben eleganter und hochwertiger. Kann aber auch negative Assoziationen wecken. Zum Beispiel hat ein sonniges Gelb eine optimistische, fröhliche Bedeutung. In Kombination mit schwarz wird es plötzlich zur Warnfarbe und löst eher Achtsamkeit als gute Laune aus. 

 

Mischt man Schwarz mit anderen Farben, gewinnen diese meistens an Kraft

Ein freundliches helles oder mittleres Blau wird durch Beimengung von schwarz dunkler und wirkt kraftvoller und edler. Es kann aber ebenfalls bedrohlicher wirken. Ein knalliges Rot erhält durch das Mischen mit Schwarz einen edlen, hochwertigen Farbton.

Positive Assoziationen können aber ebenso aufgelöst werden. So kann eine Farbe auch schmutzig wirken, wird sie mit Schwarz gemischt. 

Als Unternehmensfarbe ist schwarz vor allem für starke, selbstbewusste Unternehmen geeignet, die diese Stärke noch unterstreichen wollen. Wer Modernität und oder Eleganz vermitteln möchte, der ist bei Schwarz auch gut aufgehoben.  

Puma, Addidas, Cartier, Chanel, Armani…viele bekannte Unternehmen haben sich für das schlichte und trotzdem ausdrucksstarke Schwarz entschieden. Laut Forbesliste von 2016 ist bei den 100 erfolgreichsten Unternehmen Schwarz nach Blau die am häufigsten verwendete Farbe. 

 

Fallen Dir noch mehr Unternehmen mit schwarzen Logos ein? 

 

Deine Expertin für Markenaufbau,
Marischa Braun